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BehandlungsmöglichkeitenSelbsthilfegruppenIn Deutschland gibt es rund 7.500 Selbsthilfegruppen in der Suchthilfe mit 120.000 Gruppenbesuchern. In den fünf Selbsthilfeverbänden (Blaues Kreuz in Deutschland, Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche, Freundeskreise, Guttempler und Kreuzbund) gibt es insgesamt fast 5.000 Selbsthilfegruppen für unterschiedliche Zielgruppen: Suchtkranke, Angehörige, Männer, Frauen, Jugendliche/junge Erwachsene. Nicht wenige Suchtkranke finden durch den regelmäßigen Besuch von Sucht-Selbsthilfegruppen zu einer zufriedenen Abstinenz. Ambulante AngeboteRund 1.200 Beratungsstellen in Deutschland sind in der Regel die erste Anlaufstelle für hilfesuchende Abhängige und ihre Angehörigen. Ob eine ambulante Behandlung ausreichend oder eine stationäre Therapie notwendig ist, entscheiden die Berater gemeinsam mit ihren Klienten. Sie regeln die Zugangsvoraussetzungen, klären die Kostenübernahmen mit Leistungsträger, stellen Anträge und mehr. Beratungsstellen vermitteln ebenso Hilfesuchende in Selbsthilfegruppen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Selbsthilfegruppen arbeiten mit Beratungsstellen und Fachkliniken eng zusammen. Anschriften von Beratungsstellen finden Sie unter GVS. Ebenso gibt Ihnen die DHS Auskunft. Stationäre AngeboteStationäre Angebote der Suchtkrankenhilfe stehen für akute medizinische Behandlung, medizinische Rehabilitation und für Nachsorge zur Verfügung. Dabei handelt es sich in erster Linie um Allgemeinkrankenhäuser (Entgiftung), psychiatrische Krankenhäuser und Fachkliniken für Suchtkranke (Behandlung und Rehabilitation). Die Entscheidung für eine Therapie - ob ambulant oder stationär - stellt für die meisten Menschen nach zum Teil jahrelanger Abhängigkeit einen großen Schritt in Richtung einer persönlichen Veränderung dar. Die Behandlungsziele werden mit dem Patienten individuell abgestimmt und bearbeitet. Dabei geht es darum, sich der aktuellen Lebenssituation neu zu stellen, um mit den Herausforderungen des Alltags besser klar zu kommen. Dazu gehören die Lösung von Konflikten und der Umgang mit Stress. Lebensfreude und Genussfähigkeit, eine realistische Selbsteinschätzung und ein gestärktes Selbstbewusstsein sind wichtige Voraussetzungen für ein Leben ohne Suchtmittel. Rückfälle werden als Krisen begriffen, die, um weitere Abstinenz zu erreichen, bearbeitet werden müssen.
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